Du schläfst ein. Endlich.
Nach einem langen Tag liegst du im Bett. Dein Körper ist müde. Dein Kopf auch.
Irgendwann schläfst du ein.
Und dann – ohne ersichtlichen Grund – bist du wieder wach.
2:47 Uhr. Oder 3:23 Uhr.
Dein Herz schlägt schneller. Nicht panisch. Aber deutlich.
Dein Kopf ist sofort da.
„Warum bin ich wach?“
„Ich war doch so müde.“
„Bitte nicht schon wieder.“
Du liegst still. Du atmest bewusst. Du willst nichts falsch machen.
Aber dein Körper ist längst wach.
Du drehst dich von einer Seite auf die andere. Denkst an etwas Schönes. Versuchst, loszulassen.
Nichts hilft.
Nach einer Weile gibst du auf. Toilette. Ein Schluck Wasser. Vielleicht ein Blick aufs Handy.
Am nächsten Morgen funktionierst du irgendwie.
Kaffee hilft kurz.
Aber du bist dünnhäutiger. Reizbarer. Alles kostet mehr Kraft.
Und irgendwo in dir ist dieser Gedanke:
„Ich kann so nicht noch Wochen weitermachen.“
Und die Frage bleibt:
Warum passiert das immer zwischen 2 und 4 Uhr?
Was zwischen 2 und 4 Uhr in deinem Körper passiert
Diese Zeit ist kein Zufall.
Zwischen 2 und 4 Uhr morgens sollte dein Körper im tiefsten Regenerationsmodus sein.
- Der Cortisolspiegel ist am niedrigsten
- Der Parasympathikus ist aktiv
- Zellreparatur läuft
- Dein Immunsystem arbeitet
Kurz gesagt: Dein Körper sollte sich sicher genug fühlen, um wirklich loszulassen.
Wenn du aber tagsüber unter Dauerstress stehst, passiert etwas anderes.
Dein Cortisol bleibt erhöht. Auch nachts.
Dein Nervensystem bleibt wachsam.
Die innere Botschaft lautet dann:
„Es ist nicht sicher, tief zu schlafen.“
Also weckt dein Körper dich.
Nicht, weil er kaputt ist.
Sondern weil er dich schützen will.
Das nächtliche Aufwachen ist kein Defekt.
Es ist ein Signal.
Warum Schlafhygiene allein nicht hilft
Viele Frauen, die zu mir kommen, haben bereits alles versucht:
- Lavendeltee
- Meditation-Apps
- Früher ins Bett
- Verdunkelung
- Kühles Schlafzimmer
- Keine Bildschirme abends
Und trotzdem wachen sie auf.
Zwischen 2 und 4 Uhr.
Das Frustrierende daran:
Du machst alles „richtig“.
Und trotzdem bleibt die Nacht unruhig.
Der Grund ist simpel – und gleichzeitig entlastend:
Schlafhygiene arbeitet am Symptom. Nicht an der Ursache.
Die Ursache ist ein Nervensystem, das nachts keine echte Sicherheit empfindet.
Die drei häufigsten Gründe für nächtliches Aufwachen
1. Dauerhaft erhöhter Cortisol-Spiegel
Wenn du tagsüber funktionierst – ohne echte Pausen, unter innerem Druck, ständig „on“ – dann lernt dein Körper:
Wachsamkeit ist notwendig.
Abends fällt dein Cortisol nicht richtig ab.
Nachts steigt es sogar wieder an.
Dein Körper interpretiert das als Bedrohung.
Also weckt er dich.
2. Fehlende Sicherheitssignale am Tag
Dein Nervensystem entscheidet tagsüber, ob die Welt sicher ist.
Wenn dein Alltag geprägt ist von:
- innerer Anspannung
- To-do-Listen im Kopf
- wenig echter Ruhe
… dann speichert dein System:
„Ich muss wach bleiben.“
Diese Botschaft endet nicht abends.
Sie setzt sich nachts fort.
3. Blutzuckerschwankungen
Isst du tagsüber zu wenig oder abends sehr zuckerreich, kann dein Blutzucker nachts stark abfallen.
Dein Körper reagiert darauf mit Cortisol-Ausschüttung, um Energie bereitzustellen.
Das zeigt sich oft als:
- inneres Zittern
- Herzklopfen
- Gedankenspiralen
Und plötzlich bist du wieder wach.
Dein Körper arbeitet nicht gegen dich
Nächtliches Aufwachen fühlt sich an wie ein Versagen.
Viele Frauen denken:
„Mit mir stimmt etwas nicht.“
„Andere können doch auch schlafen.“
„Ich bin einfach zu sensibel.“
Aber dein Körper reagiert nicht irrational.
Er reagiert logisch.
Auf zu viel Anspannung.
Auf zu wenig Sicherheit.
Auf ein Nervensystem, das zu lange stark sein musste.
Das ist nicht deine Schuld.
Und es ist auch kein Dauerzustand.
Es bedeutet nur eines:
Du musst nicht deinen Schlaf reparieren.
Du darfst dein Nervensystem regulieren.
Was wirklich hilft: Regulation statt Optimierung
Wenn dein Nervensystem nachts nicht loslassen kann, brauchst du keine härteren Methoden.
Du brauchst Sicherheitssignale.
Ganz konkret:
- Tagsüber: Pausen, die wirklich entlasten. Keine „Entspannung unter Druck“.
- Abends: Rituale, die deinen Körper beruhigen – nicht nur deinen Kopf.
- Nachts: Wenn du aufwachst, nicht kämpfen. Sondern regulieren.
Mit Atmung.
Mit Berührung.
Mit inneren Sicherheitssignalen.
Das ist keine Esoterik.
Das ist Neurophysiologie.
Dein Nervensystem reagiert auf Signale.
Wenn du ihm zeigst: „Ich bin sicher“, kann es loslassen.
Wie du wieder durchschlafen lernst
Schlechter Schlaf entsteht nicht über Nacht.
Und er verschwindet nicht durch eine Technik.
Aber er kann sich verändern.
Schritt für Schritt. Abend für Abend.
Wenn du nachts wach liegst, brauchst du keine weitere Erklärung.
Du brauchst ein Gefühl von:
„Ich bin sicher.“
Genau dafür habe ich ein 7-Tage-System entwickelt.
Kein Schlaf-Tracking. Keine Apps. Keine Optimierung.
Sondern:
- Jeden Abend 10 Minuten
- Eine einfache Übung
- Ein klares Sicherheitssignal für dein Nervensystem
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- Ruhigeres Einschlafen nach der ersten Übung
- Weniger nächtliches Aufwachen
- Kein Gedankenkarussell mehr
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Zum Schluss
Du bist nicht kaputt.
Dein Schlaf ist nicht kaputt.
Dein Nervensystem reagiert logisch auf das, was tagsüber passiert.
Und genau hier kannst du ansetzen.
Nicht mit mehr Disziplin.
Nicht mit härteren Methoden.
Sondern mit Verständnis.
Mit Regulation.
Mit echten Sicherheitssignalen.

